Problem

Ken­nen Sie das? Sie haben bereits 6 Jah­re in Ihre pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung ein­ge­zahlt und trotz­dem noch wesent­lich weni­ger Gut­ha­ben im Ver­trag, als Sie bis­lang ein­ge­zahlt haben!

Der Grund hier­für ist, dass ein Groß­teil der Abschluss- und Ver­triebs­ko­sten in den ersten 5 Ver­trags­jah­ren dem Ver­trag ent­nom­men wur­de. Der Rest wur­de auf die rest­li­chen Jah­re bis zum Ablauf ver­teilt. Seit dem 01.01.2015 hat sich die­se Ver­tei­lung etwas geän­dert, da die Ver­si­che­rer nur noch 2,5% der Bei­trags­sum­me auf die ersten 5 Jah­re ver­tei­len dür­fen.

Ein wei­te­rer Grund ist die „Bei­trags­dy­na­mik“: hier erhöht sich auto­ma­tisch Jahr für Jahr der Bei­trag um einen fest­ge­leg­ten Pro­zent­satz (mei­stens 5%). Auch hier­für fal­len – wie bei einem Neu­ab­schluss – Abschluss- und Ver­triebs­ko­sten an.

Übri­gens sind die Ver­si­che­rer erst seit 2008 ver­pflich­tet, die Kosten aus­zu­wei­sen. In der Pra­xis wird dies jedoch erst seit 2012 flä­chen­deckend umge­setzt. Und inwie­weit der Bera­ter die­se Infor­ma­tio­nen an den Kun­den wei­ter­gibt, ist wie­der­um ein ande­res The­ma.

Seit ca. 2014 gibt es alter­na­tiv zu den bis­he­ri­gen Pro­duk­ten, wo der Ver­mitt­ler vom Ver­si­che­rer eine Abschluss­pro­vi­si­on erhält, auch eini­ge weni­ge Anbie­ter, die auch Pro­duk­te ohne Pro­vi­sio­nen anbie­ten.

Die­se Tari­fe bekom­men die Kun­den jedoch nicht direkt bei dem Ver­si­che­rer, son­dern ledig­lich über ent­spre­chen­de Ver­mitt­ler, die sol­che Pro­duk­te in ihr Ange­bot auf­ge­nom­men haben. In die­sem Fall ver­ein­bart der Ver­mitt­ler mit dem Kun­den ein Hono­rar für die Bera­tung und Ver­mitt­lung, wel­ches vom Kun­den zu zah­len ist. Die Erspar­nis ist grö­ßer, als Sie den­ken!

Lösung

Die oben zu Beginn erwähn­te Tat­sa­che / Erkennt­nis ist nicht nur für Sie als Kun­de äußerst ernüch­ternd, son­dern auch für mich als Bera­ter. Genau des­halb gibt es seit dem 01.01.2017 eine grund­le­gen­de Ver­än­de­rung:

  • Es wer­den grund­sätz­lich Ren­ten­ver­si­che­run­gen OHNE Pro­vi­sio­nen ange­bo­ten und mit pro­vi­si­ons­pflich­ti­gen Pro­duk­ten ver­gli­chen – Sie als Kun­de ent­schei­den!
  • Es wer­den expli­zit alle Kosten im Pro­dukt bespro­chen und deren Aus­wir­kung auf die Lei­stung berech­net; vor allem die Kosten, die auf den ersten Blick nur schwer zu erken­nen sind
  • Regel­mä­ßi­ge Online-Ver­an­stal­tun­gen sol­len inter­es­sier­te Ver­brau­cher über die­ses The­ma infor­mie­ren
  • Pro­gno­se­be­rech­nun­gen wer­den nach Mög­lich­keit aus­schließ­lich mit einem anbie­ter­neu­tra­len Finanz­pro­gramm berech­net, da Ver­si­che­rer in ihren Hoch­rech­nun­gen nicht alle Kosten erfas­sen!

Ich bin über­zeugt, dass die­ser neue Weg dazu führt, dass Kun­den end­lich das bekom­men, wonach sie seit lan­gem suchen – trans­pa­ren­te, kosten­gün­sti­ge und somit fai­re Mög­lich­kei­ten, finan­zi­ell für ihren Ruhe­stand vor­zu­sor­gen.